Neuwahl des MIT Vorstandes - Monika Kammeier übernimmt nach neun Jahren den Vorsitz von Norbert Knauer -
20.10.11 | Kategorie(n): Aktuelles
Am 29. September 2011 wählte die Mitgliederversammlung der Bielefelder MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Bielefeld einen neuen Vorstand.
Aufgrund des Rücktritts des Vorsitzenden Norbert Knauer anlässlich seines 75. Geburtstages zum 1. Juli diesen Jahres, hatte der Vorstand beschlossen, alle Funktionen erneut zur Wahl zu stellen, wenngleich die normale Wahlperiode noch bis 2012 angedauert hätte.
Nach Dr. Ulrich Bithin, Detlef Helling und neunjähriger Amtszeit von Norbert Knauer übernimmt Monika Kammeier (51) den Vorsitz des Bielefelder MIT Kreisverbandes. Ihre Stellvertreter sind Michael Preuß und Dr. Thorsten Feldmann. Der Schriftführer Wilhelm Heidbrede vervollständigt den Geschäftsführenden Vorstand. Anke Norda, Anne Meuer-Willuweit und Peter H. Meyer wurden als Beisitzer gewählt.
Monika Kammeier dankte Herrn Knauer für sein langjähriges Engagement im Sinne der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung. Solide Finanz- und Haushaltspolitik waren stets seine Mahnung und Warnung in vielen MIT-Gesprächen und -Veranstaltungen. Die Auswirkungen bei deren Nichtbeachtung beweisen derzeit die aktuellen Meldungen aus aller Welt.
„Den Schwerpunkt meiner Arbeit sehe ich in der Vernetzung von Politik und Mittelstand hier vor Ort in Bielefeld“, so die neue Vorsitzende.
Als Gliederung der CDU setzt sich der MIT Kreisverband insbesondere in allen wirtschaftsrelevanten Fragen für eine attraktive Stadt ein. „Eine erfolgreiche Wirtschaftspolitik hat viele Facetten und unser Ziel ist es, den Standort Bielefeld in diesem Sinne zu festigen und weiter auszubauen. Wir wollen gemeinsam Lösungen erarbeiten, diese als Mittler in die politischen Entscheidungsgremien tragen und für die Umsetzung werben,“ führt die Unternehmerin und Kommunalpolitikerin Monika Kammeier auf.
Bekanntlich ist der Mittelstand das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Mittelständische Unternehmen beschäftigen fast 70 % aller Erwerbstätigen, schaffen 80 % der Ausbildungsplätze und tätigen fast 50 % aller Investitionen. Kleine und mittlere Unternehmen sind die Keimzelle von Fortschritt und Innovation.
Viel gepriesen, hoch gelobt aber dennoch finden die Belange der kleineren Unternehmer, Handwerker, Landwirte, Einzelhändler oder qualifizierten Fachkräfte kein entsprechendes Gehör. Oft ist von diesem Personenkreis zu hören: „Das eigene Tagesgeschäft bindet alle Kräfte um sich politisch zu engagieren. Kompetenzen und Entscheidungswege scheinen dabei zu undurchsichtig.“ So bleibt die eigene Interessenswahrung häufig auf der Strecke, im Gegenteil – am Ende zahlt der Mittelständler oft auch noch die Zeche.
So reklamiert die MIT das Ansinnen der Bielefelder SPD geführten Koalition, nach der Grundsteuer auch noch die Gewerbesteuer ab 2012 deutlich zu erhöhen, jedoch Investitionen in den Wirtschaftsstandort nicht adäquat nachzukommen.
Bielefeld braucht eine Vision für die Zukunft. Die Menschen sollen gerne in Bielefeld leben und hier ein attraktives Wohn- und Berufsumfeld vorfinden.
Die Bielefelder MIT stellt sich der Herausforderung und übernimmt Verantwortung für die Zukunft! Sie lädt ein zum Diskurs, offenen Meinungsaustausch und einem Ringen um die besseren Argumente zum Wohle des Mittelstandes in Bielefeld.
