01.03.2021 PM MIT Bielefeld fordert klare Öffnungsstrategie

Datum des Artikels 02.03.2021

MIT Bielefeld fordert klare Öffnungsperspektive

Kamburow: „Wir brauchen einen neuen Strategieansatz“

Wir brauchen dringend einen Stufenplan, der transparent abbildet, wer wann und unter welchen Auflagen wieder öffnen darf!

MIT Bielefeld fordert klare Öffnungsperspektive

Kamburow: „Wir brauchen einen neuen Strategieansatz“

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Bielefeld fordert die Ministerpräsidenten-Runde auf, bei ihrem nächsten Treffen am Mittwoch ein Öffnungskonzept zu präsentieren. „Wir brauchen dringend einen Stufenplan, der transparent abbildet, wer wann und unter welchen Auflagen wieder öffnen darf“, sagt Stojan Kamburow, Vorstandsvorsitzender der MIT Bielefeld. Die MIT Bielefeld unterstützt einen entsprechenden Beschluss des Bundesvorstands der MIT, wonach der Stufenplan mit passgenauen Testkonzepten und einer schnellen Impfkampagne begleitet werden soll.

Der Stufenplan dürfe sich nicht alleine auf Inzidenzwerte stützen, so Kamburow. Vielmehr sollten auch Parameter wie der R-Wert, die Auslastung der Krankenhäuser und Intensivstationen sowie das konkrete Infektionsgeschehen einbezogen werden. Kamburow: „Der Stufenplan muss bundesweit gelten, aber wichtig ist, dass er regional umgesetzt wird.“

Die MIT Bielefeld fordert, vor allem auf Schnelltests und digitale Tools zu setzen, um das wirtschaftliche Leben auch in den stark betroffenen Bereichen wieder zu aktivieren. „Wer ein stichhaltiges Hygiene- und Abstandskonzept vorweisen kann und außerdem eine digitale Anmelde-App nutzt, der muss unter bestimmten Bedingungen auch öffnen dürfen“, sagt Kamburow. Wichtig sei auf der anderen Seite aber auch, dass die Einhaltung der Regeln kontrolliert und notfalls sanktioniert wird. „Das ist nicht nur ein Gebot der Fairness gegenüber allen Unternehmen, die sich an die Regeln halten, sondern es ist auch nötig, um uns alle vor einer unkontrollierten Infektionsausbreitung zu schützen“, sagt Kamburow. Zudem pocht die MIT Bielefeld auf eine bessere Umsetzung der Impfstrategie. Haus- und Betriebsärzte sollen verstärkt für eine flächendeckende Impfung eingesetzt werden. Dort müsse dann auch von der vorgesehenen Impfreihenfolge abgewichen werden können.

Die MIT Bielefeld begründet ihre Forderungen mit dem Schaden, der durch den Lockdown entstehe. Die Wirtschaft auch in Bielefeld sei in schweres Fahrwasser geraten. „Ganze Branchen kämpfen ums Überleben, unsere Innenstädte drohen auszubluten.“ Gerade die Jüngsten in unserer Gesellschaft seien durch geschlossene Schulen und Kitas massiv betroffen. „Der Lockdown hat massive Spätfolgen. Umso dringender braucht es jetzt einen neuen Strategieansatz“, sagt Kamburow.

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) – vormals Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU – ist mit rund 25.000 Mitgliedern der größte parteipolitische Wirtschaftsverband in Deutschland. Die MIT setzt sich für die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft und für mehr wirtschaftliche Vernunft in der Politik ein.

Kontakt
Stojan Kamburow
Vorstandsvorsitzender
MIT Bielefeld
Am Schnatbach 41a
33719 Bielefeld
Telefon: 0521 327 110 90
Mobil: 0176 72 45 50 61
info [at] mit-bielefeld.de
www.mit-bielefeld.de

01.03.2021 "Pressemitteilung: "Bielefeld fordert Öffnungsstrategie“