CDU Bielefeld

Neue Schullandschaft auf Initiative der CDU

Neue Sekundarschule geplant

Der Rat der Stadt hat auf Initiative der CDU-Fraktion die Bielefelder Schullandschaft neu geordnet. Die Koalition aus SPD, Grünen folgten dem 10-Punkte-Plan, den Marcus Kleinkes, schulpolitischer Sprecher der Fraktion, vorgelegt hatte. Kleinkes: „Mit dem gemeinsamen Antrag ist es gelungen, die Schulpolitik vor Ort aus den nahenden Wahlkämpfen herauszuhalten.“
 
Marcus Kleinkes, schulpolitischer Sprecher (Foto: CDU)Marcus Kleinkes, schulpolitischer Sprecher (Foto: CDU)
Der Plan sieht unter anderem vor, dass die Brodhagen-Hauptschule sowie die Kuhlo-Realschule in Sekundarschulen umgewandelt werden. Auch in Gadderbaum soll es weiterhin eine Sekundarschule geben, auch wenn die von Bodelschwinghschen Stiftungen ihre Sekundarschule auslaufen lassen sollten.
 
Neue Sekundarschule im Schuljahr 2018/19
 
Die neuen Sekundarschulen sollen zum Schuljahr 2018/2019 an den Start gehen und eine Kooperation mit den Gymnasien Max-Planck, Helmholtz und dem Bethel Gymnasium eingehen.
 
Der Antrag enthält aber noch weitere schulorganisatorische Maßnahmen. So soll die Baumheide-Hauptschule bereits zum kommenden Schuljahr in eine Realschule umgeändert werden, die Gesamtschule Quelle soll entsprechend ausgebaut werden und eine weitere Klasse pro Jahrgang erhalten.
 
Nicht nur die Ankündigung der von Bodelschwinghschen Stiftungen, ihre Sekundarschule zu schließen, sondern auch die Tatsache, dass die Hauptschulen bald ganz wegbrechen, erforderte von den Politikern neue Lösungen für die Bielefelder Schullandschaft.
 
CDU legt bestes Konzept vor - Paprika stimmt zu
 
Den Ratspolitikern lagen zu Beginn der Debatte eigene Anträge der CDU und der Paprika-Koalition vor. SPD, Grüne sowie Bürgernähe/Piraten erkannten aber an, dass das CDU-Papier die besten Voraussetzungen schafft, die Bielefelder Schullandschaft positiv zu entwickeln und schloss sich dem Antrag an.
 
Marcus Kleinkes wertete das gemeinsame Vorgehen als einen Erfolg in der Sache: „Es ist gut, dass wir in Bielefeld die Schulentwicklungsplanung aus eigener Kraft hinkriegen.“